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Wir präsentieren: Zollstock

Die Heimat der Ziegeleien!

Das Viertel Zollstock befindet sich im Kölner Süden und liegt auf der linken Seite des Rheins. Mit seinen knapp 22.500 Einwohnern erstreckt sich Zollstock auf eine Fläche von 504 km2. Der Stadtteil grenzt an sieben andere Kölner Stadtteile an. Im Osten ist es Raderberg und –thal, im Süden befindet sich Höningen und Rondorf und im Westen ist Sülz und Klettenberg zu finden. Im Norden von Zollstock gelangt man in die Neustadt-Süd. Im Osten bildet der Vorgebirgspark die grüne Oase des Viertels. Eine weitere Grünfläche ist im Süden zu finden. Dort ragt ein Teilstück des Kölner Grüngürtels in das Stadtteil. An der südlichen Grenze verläuft die Bundesautobahn 4, mit seinen Anschlussstellen an den Güterbahnhof Eifeltor und im Norden ist die Eisenbahnlinie zur Südbrücke zu finden.


Zollstock


Die Geschichte von Zollstock

Die Geschichte von Zollstock geht bis in das Jahr 1877 zurück, als das Viertel das erste Mal historisch erwähnt wurde. Vorher bestand dieses Gebiet nur aus Feldern und vereinzelten Ziegeleien. Auch ein Seitenarm des Rheins schlängelte sich durch das heutige Zollstock. Mit diesem Seitenarm schwemmte es viel Kies, Lehm und Sand an, woraus die ersten Bewohner im 19. Jahrhundert Ziegelsteine brannten. In der Neustadt-Süd wurden viele Gebäude aus diesen Ziegelsteinen gebaut. An der Kreuzung eines Feldweges mit dem Bischofsweg, der um Köln führt, stand damals ein kleines Zollhaus, dem der Stadtteil seinen Namen zu verdanken hat. Im April 1888 wurde Zollstock eingemeindet und gehörte ab diesem Zeitpunkt zur Stadt Köln. Vorher gehörte es der Gemeinde Rondorf an. Ab dem Jahr 1850 arbeiteten und wohnten viele Belgier in diesem Gebiet. Sie waren auch die ersten Zollstocker, die im Taufverzeichnis der St. Servatiuskirche von Immendorf registriert wurden. Nach der Eingemeindung entstanden in Zollstock die ersten Firmen. Dazu gehörte eine bekannte Tapetenfabrik und ab 1868 auch eine Metallwarenfabrik. Die Kölner Seilbahnen und auch die Seilbahn in Rio de Janeiro wurden von dieser Metallwarenfabrik gefertigt. Um das Jahr 1900 entstanden die ersten Wohnhäuser. Die Baugenossenschaft errichtete in den 1920iger und 1950iger Jahren viele Siedlungen, die nach den Plänen von Wilhelm Riphahn entstanden sind. Man nannte diese Siedlungen auch „Schutzmannshausen“, da viele Beamte und ihre Familien in diesen Häusern lebten.


Der ehemalige Direktor der Zollstocker Volksschule und gleichzeitig auch Gründer des Allgemeinen Bürgervereins Köln-Zollstock, Joseph Rosenzweig, entwarf das Wappen für dieses Viertel. Im unteren Teil des Wappens ist eine Straße mit einem kleinen Zollhäuschen sowie einer Schranke und im oberen Bereich sind die 3 Kronen des Kölner Stadtwappens zu sehen. Ab 1900 fuhr auch eine Straßenbahn in der heutigen Ringstraße. Die Industriellen verlängerten diese Linie im Jahr 1904 bis nach Zollstock. Sie endete damals am Südfriedhof. Bereits zur Jahrhundertwende eröffneten die ersten Kneipen in Zollstock. Auch die Piuskirche baute man im Jahr 1915, gefolgt von der evangelischen Melanchthonkirche 1930 und der Heilig-Geist-Kirche 1931.


In Zollstock lebten damals auch einige Juden. Sie führten oft kleinere Betriebe, wie eine Schuhmacherei oder die Firma Siebenborn, die Schusterwerkzeuge verkauft hat. Kurz nach der Machtergreifung von Hilter, wurden die Juden enteignet. Anfang der 1940iger Jahre waren auch jüdische Zwangsarbeiter vertreten. Sie arbeiteten bei Pohlig, am Rangierbahnhof Eifeltor oder in anderen kleinen Betrieben. 1942 wurde Zollstock bei dem 1000-Bomben-Angriff teilweise zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte jedoch recht schnell und es gab auch wenige Trümmerberge.


Verkehrsanbindung und öffentliche Einrichtungen

Zollstock ist über mehrere Buslinien der Kölner Verkehrsbetrieb mit der Innenstadt und den anderen Stadtteilen verbunden. Die Eisenbahnstrecke im Westen von Zollstock, soll in den kommenden Jahren durch eine S-Bahn-Trasse erweitert werden. Zollstock und das benachbarte Klettenberg sollen dann eine eigene Haltestelle erhalten. Im Süden des Viertels befindet sich die Autobahnanschlussstelle Köln-Eifeltor.


Im Süden von Zollstock befindet sich der große Südfriedhof und ein Teil des Kölner Grüngürtels sowie der Güterbahnhof Eifeltor. Im Norden ist das Südstadion zu finden. Dort hat der SC Fortuna Köln seine Spielstätte. Außerdem sind zwei Grundschulen, ein Berufskolleg und eine Gesamtschule in diesem Stadtteil ansässig. Zwischen 1913 und 1915 wurde die katholische Sankt Pius Kirche am Gottesweg errichtet. Nach ihrer Zerstörung im Krieg, baute man sie wieder auf und stattete sie mit sehenswerten Fenster aus. Eine weitere katholische Kirche befindet sich am Zollstockgürtel. Die Kirche Zum Heiligen Geist erbaute man 1931 und musste ebenfalls fast vollständig wieder aufgebaut werden, nachdem sie im Krieg zerstört wurde. 1957 war der Wiederaufbau abgeschlossen. In dieser Kirche ist die Marienstatue aus dem 14. Jahrhundert beheimatet. Auch eine evangelische Kirche steht den Zollstockern zur Verfügung. Die Philipp Melanchthon Kirche wurde in den 1920iger Jahren, inmitten einer Bauhausstil-Siedlung, errichtet. Auch das Aussehen der Kirche orientierte sich an diesem Stil. Sie gehört zu einem der ersten deutschen Kirchengebäude, die im Souterrain ein Gemeindezentrum beherbergt. Nachdem der Krieg sie nahezu komplett zerstört hat, änderte man beim Wiederaufbau die Raumkonzeption. Seit 2000 gibt es im Höninger Weg eine kleine Moschee.




Freizeit und Sehenswürdigkeiten


Dort kann man sich folgende Dinge ansehen!


Der Rosenzweigpark


Der Rosenzweigpark ist denkmalgeschützt und auch unter dem Namen „Schulpark „ bekannt. 1928/1929 wurde die Grünanalage auf dem Gelände eines alten Kiestagebaus errichtet. Der Park umfasst eine Größe von 20.000 m2 und liegt inmitten von Zollstock, zwischen der Grundschule am Rosenzweigweg, der Vorgebirgsstraße, der Bornheimer Straße und dem Zollstockweg. Der Park grenzt unmittelbar an die Melanchthonkirche an. Der Rosenzweigpark verfügt über zwei Ebenen. Im oberen Teil, an der Bornheimer Straße, ist ein Rosengarten sowie eine große L-förmige Wiesenfläche angelegt. Eine weitere Grünfläche befindet sich vor der alten Badeanstalt von Zollstock, am Rosenzweigweg. Früher gab es hier noch eine große Sandkastenanlage, die jedoch der großen Grünfläche weichen musste.


Der Vorgebirgspark


Diese große Grünanlage befindet sich Süden von Köln. Mit seinen knapp 14 Hektar, liegt er zwischen den Stadtvierteln Zollstock, Raderberg und Raderthal. Der Landschaftsarchitekt Franz Encke errichtete den Park zwischen 1910 und 1914. Im Sommer 1914 wurde der Vorgebirgspark feierlich eingeweiht.


Der Park ist heute in die Grünachse Süd eingegliedert, welche den Volksgarten mit dem äußeren Grüngürtel und den Grüngürtel mit dem Naturschutzgebiet in Meschenich, dem Naherholungsgebiet Entenfang und den Landschaften zwischen dem Rhein und dem Vorgebirge bis hin nach Köln verbindet.


Kurz hinter dem Eingang an der Kreuznacher Straße, stößt man zuerst auf einen quadratischen Platz. Hohe Ulmen umgeben diesen Platz und eröffnen den Blick auf ein großes Binnengebiet. Dieser Bereich war als öffentliche Volks- und Spielwiese gedacht. Ein terrassenartiger Garten ist im Norden zu finden. Vor vielen Jahren erreichte man diesen Teil des Parks nur über ein Loch in einer Buchenhecke. Überall im Vorgebirgspark stehen Ruhebänke zum Ausruhen, zum Verweilen und Genießen zur Verfügung. Bei Spaziergängern ist die Grünanlage deshalb sehr beliebt.


Südlich des Baumplatzes wurde ein schöner Rosengarten angelegt, in deren Mitte sich ein 42 m langes Teichrosen-Becken befindet. Durch den türkisfarbenen Untergrund entsteht ein beeindruckender Kontrast zu den Pflanzen.


Die Halle Zollstock


Diese Halle für Kunst und Kultur ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Sie befindet sich inmitten von einem Industriegebiet und einer Einkaufsstraße am Gottesweg. Im Inneren ist ein Sammelsurium aus einem offenen Atelier, verschiedenen Ausstellungen, Kunstmärkten und Konzerten zu finden. Seit einiger Zeit findet auch das Design-Festival in der Halle Zollstock statt.


Der Kalscheurer Weiher


Auf der gegenüberliegenden Seite des Militärringes ist der Kalscheurer Weiher zu finden. Dieser See ist idyllisch und erholsam zugleich. Eine Vereinigung von Ehrenamtlichen betreibt eine kleine Imbissbude und einen Bootsverleih. Im Sommer findet hier jährlich ein abwechslungsreiches Kulturprogramm statt. Der Weiher wurde von Fritz Encke in geometrischen Formen angelegt. Mittlerweile zieht es viele Kölner an diesen Weiher, um sich zu erholen, zu entspannen, einen Spaziergang zu machen oder die Ruhe bei einer Bootsfahrt zu genießen.


Der Südfriedhof


Dieser Friedhof wurde 1901 eröffnet und ist 61,5 Hektar groß. Hier finden Tote ihre letzte Ruhe. Für die Lebenden ist dieser Ort sehr geschichtsträchtig, da viele Soldaten und Opfer der Kriege aus aller Welt hier begraben sind. Besonders sehenswert sind die vielen Statuen, Ornamente und Steine auf den Gräbern der reicheren Bevölkerung aus der Südstadt.


Das Südstadion


Das Südstadion ist eine große Leichtathletikanlage und auch die Spielstätte des FC Fortuna Köln. In dieser Sportstätte finden knapp 15.000 Zuschauer auf überdachten Sitzplätzen Platz. Weitere 13.000 Plätze sind unter freiem Himmel zu finden. Seit 2015/2016 trainieren auch Frauenmannschaften in diesem Stadion. 2012 erfolgte eine aufwendige Sanierung, um die Sportstätte für die Zweitliga nutzbar zu machen. In der Sommerpause 2015/2016 stattete man den Rasen mit einer Heizung aus.


Das Zollstockbad


Im Zollstockbad steht den Besuchern ein 25 Meter langes Schwimmerbecken mit fünf Bahnen und einer Wassertiefe von 1,80 m zur Verfügung. Auch ein Lehrschwimmbecken und ein Außenbecken mit einer breiten Rutsche für den Sommer sind vorhanden. Auf der großflächigen Liegewiese ist für alle Besucher ausreichend Platz zum Sonnen. Für die kleinen Besucher steht ein Kinderplanschbecken im Innen- und auch im Außenbereich zur Verfügung. Auf dem großen Sand-Wasser-Spielplatz können sich die Kinder austoben. Das Vierjahreszeitenbecken mit dem großen Wasserfall und einer Sprudelanlage ist das Highlight des Bades. Im Sommer können Mutige vom 1– oder 3-Meter-Brett springen. Auch Grillplätze und eine Beachvolleyball-Anlage können die Besucher nutzen. Weiterhin werden im Zollstockbad Schwimm- und Aquafitness-Kurse angeboten.


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