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Wohnen in Weiß

Schöne Fachwerkhäuser!

Auf der linken Seite des Rheins liegt der knapp 4,2 km2 große Stadtteil Weiß. Der bekannte Weiße Rheinbogen erhielt von diesem Viertel seinen Namen. Mit seinen knapp 6000 Einwohnern gehört Weiß zum Stadtbezirk Rodenkirchen. Im Osten und Südosten wird das Viertel vom Rhein begrenzt. Auf der anderen Seite des Flusses liegt Zürndorf und Langel. Im Westen ist das Viertel Sürth und Hahnwald zu finden. Im Norden grenzt Rodenkirchen an.


Weiss


Die Geschichte von Weiß

Bereits im Jahr 1130 wurde Weiß erstmalig erwähnt. Es gab bisher schon viele verschiedene Schreibweisen, wie Wisse, Wishe oder auch Wijss. Auf der Hogenberg-Karte von 1610 steht Wyß. All diese Namen bedeuten „Wiese“ und kommen aus dem Althochdeutschen. Charakteristisch für Weiß sind die alten ein- bis zweistöckigen Fachwerkhäuser im alten Ortskern, die von vielen auch Fischerhäuser bezeichnet werden, was jedoch falsch ist. Während des Krieges zwischen dem deutschen König Albrecht und dem Kölner Erzbischof Wiebold, wurde Weiß, Sürth und Rodenkirchen im Jahr 1302 stark verwüstet. Im Jahr 1433 wurde die St.-Georgs-Kapelle erstmals urkundlich erwähnt. Sie bildet den Ursprung des Ortes. Nachdem sie im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde, bauten die Bewohner die Kapelle in Eigenleistung im Jahr 1965 wieder auf. Auch 1982 erfolgte nochmals eine Wiederherrichtung des Gebäudes.


Damals mussten alle Fährmänner beim Dachanten und beim Kölner Stiftskapital von St. Georg eine gebührenpflichtige Erlaubnis einholen um ihre Gewerbe ausüben zu dürfen. Der Plasserhof war der wichtigste Hof im Ort. Später benannte man den Hof in Pflasterhof um. Zu Beginn war das ritterliche Anwesen im Besitz des Erzbischofs von Köln. Nach ihm gab es mehrere Eigentümer. Auch die Stadt Köln gehörte zeitweise zu den Besitzern. Mittlerweile gehört das Anwesen der Familie Hilger. Weiß gehörte seit dem Mittelalter politisch zum Amt Brühl im Kurfürstentum Köln. Als französische Truppen 1794 den Ort besetzten, ging er an die Mairie Rondorf im Kanton Brühl über. 1815 gehörte Weiß dem Königreich Preußen an und ein Jahr später der Bürgermeisterei Rondorf. Im Jahr 1975 wurde Weiß schließlich nach Köln eingemeindet. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete man etwas außerhalb des Ortszentrums mehrere Neubaugebiete. Durch diese Erweiterung verband sich Weiß immer mehr mit den Ortschaften Rodenkirchen und Sürth. Heute sind in dem Viertel attraktive Erholungsmöglichkeiten zu finden. Vor allem das Schutzgebiet Weißer Bogen am Rhein ist bei den Kölner und seinen Besuchern sehr beliebt.


Das Hochwasser

Das größte Problem in der Geschichte des Stadtteils ist das immer wiederkehrende Hochwasser. Bereits seit dem Jahr 1100 wurden die Überflutungen dokumentiert. Besonders schwere Hochwasser gab es im Jahr 1496, 1497, 1776, 1784, 1819 und 1820. Um die Grundstücke der geistlichen Grundeigentümer und die Weingärten in der Nähe des Flusses zu schützen, pflanzte man Weiden auf dem sandigen Boden an. Dieser Weidenanbau war dem Kölner Rat ein Dorn im Auge. Er befürchtete die Verdrängung des Rheins aus seinem Flussbett aufgrund der Anpflanzungen. Das letzte große „Köln-Hochwasser“ gab es im Jahr 1995 und verlief glücklicherweise ohne große Schäden. Bei diesem Hochwasser waren nicht die Pegelstände das Problem, sondern das Grundwasser, welches Schäden an den Häusern verursachte. Das Hochwasserrisiko ist in Weiß, im Vergleich zu Rodenkirchen und der Kölner Altstadt, eher gering. Im Jahr 2006/2007 ergriff man weitreichende Hochwasserschutzmaßnahmen in Weiß, so dass das Risiko in Zukunft weiter sinken wird. Durch den Weißen Bogen hindurch wurde ein Hochwasserschutzdamm errichtet, der den Ort bis zu einer Pegelhöhe von 11,30 m schützen soll.


Sehenswürdigkeiten in Weiß

Wo wollen Sie hin?


Die Rheinfähre Krokodil


Die kleine Fähre des Fährmanns Heiko Dietrich ist mittlerweile bis über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Viele Spaziergänger und Radfahrer nutzen die Fähre bei schönem Wetter für ihre Ausflüge. Das Schiff verkehrt von Anfang März bis in den Herbst hinein. Während sie in den Sommermonaten alle paar Minuten ablegt, fährt sie im Frühjahr und Herbst teilweise nur am Wochenende. Am Ende des Pflasterhofweges in Weiß befindet sich die Anlegestelle.


Das Naturschutzgebiet „Weißer Bogen“


Das Gebiet „Weißer Bogen“ verbindet das Viertel mit den Stadtteilen Rodenkirchen und Sürth. Früher wurde dieses Gebiet nur landwirtschaftlich genutzt. Erst seit 1960, als man mit Aufforstungen begann, hat sich das Landschaftsbild gewandelt. Heute ist die Landschaft durch einen einzigartigen Auenwald geprägt. Für die Kölner ist diese Naturoase ein beliebtes Ausflugsziel. Hier kann man sich auf einer Bank erholen, die Vögel beobachten oder sich einfach nur eine Wiese legen und die Sonne genießen. Auch viele Pflanzenarten und Tiere haben hier wertvollen Lebensraum gefunden.


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