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Willkommen in Niehl

Bei den Ford Werken!

Niehl ist in Köln, auf der linken Seite des Rheins, zu finden. Der Stadtteil ist circa 12 km2 groß und verfügt über knapp 20.000 Bewohner. An der östlichen Grenze schlängelt sich der Rhein entlang. In südlicher Richtung befindet sich Nippes und Riehl. Im Westen liegt Weidenpesch und Longerich und die nördliche Grenze bilden Fühlingen und Merkenich.


Niehl


Die Geschichte von Niehl

Niehl befindet sich dort, wo die damalige römische Straße, die von Köln nach Neuss führte, auf das Ufer des Rheins stößt. Heute hat sie den Namen Niehler Straße. Die erste urkundliche Erwähnung fand im Jahr 927 statt. Das Kunibertstift war seit dem 11. Jahrhundert im Besitz der Pfarrhoheit über Niehl. Das alte Fischerdorf gehörte politisch zum Amt Hülchrath im Kölner Kurfürstentum. 1794 marschierten französische Truppen in den Ort ein und Niehl wurde der Mairie Longerich im Kanton Weiden zugesprochen. Im Jahr 1815 folgte schließlich die Zugehörigkeit zum Königreich Preußen sowie der Bürgermeisterei Longerich, bevor man Niehl 1914 nach Köln eingemeindet hat. Niehl war lange Zeit ein Fischerdorf. Ende des 20. Jahrhunderts folgte schließlich im Norden des Ortes eine größere Ansiedlung von verschiedenen Großbetrieben. Besonders bekannt waren die Ford-Werke, die im Oktober 1929 gegründet wurden und von Berlin nach Köln zogen. Es entstand ein Industrie-Park, der die Ersatzteile für Automobil-Firmen lieferte. Nachdem sich die Industriebetriebe im Norden von Niehl angesiedelt haben, begann im Westen und Süden auch eine zunehmende Bebauung mit Wohnhäusern. Mit der Zeit wuchs der Ort mit den Nachbarvierteln Nippes, Weidenpesch und Riehl zusammen.


Die Wirtschaft und Infrastruktur in Niehl

Seit 1998 sind die Ford-Werke mit ihrer Produktion und der deutschen Hauptverwaltung in Niehl ansässig. Weiterhin gibt es im Viertel den größten Rheinhafen von Köln und die Werke der Petrochemie sowie eine Müllverbrennungsanlage, ein Heizkraftwerk und den Verlag M. DuMont Schauberg. Zusammen mit der Großdruckerei Bauer, gilt Niehl als das bedeutendste Industrie- und Gewerbeviertel in Köln.


Jeden Donnerstag kann man auf dem Parkplatz Waldfriedstraße über den Wochenmarkt bummeln und viele regionale und frische Produkte kaufen.


Über die verschiedenen Häfen und den Güterverkehr Köln, ist Niehl mit seinem Hafen und dem Industriegebiet an das Schienennetz angeschlossen. An das Kölner Stadtbahnnetz ist der Stadtteil im Süden über die Stadtbahnlinie 16 und im Norden über die Stadtbahnlinie 13 angeschlossen. Über eine mehrspurige Zubringerstraße besteht eine Verbindung zur Autobahn A1. Über die Boltensternstraße und die Amsterdamer Straße gelangt man in die Innenstadt. Über die Mülheimer Brücke kann man problemlos die gegenüberliegende Rheinseite erreichen.


Mit der St. Katharina, der Alt St. Katharina und der St. Clemens Kirche gibt es in Niehl drei katholische Gotteshäuser. Eine evangelische Kirche ist in der Schlenderhaner Straße zu finden. Seit 1985 gibt es in der Eichhornstraße ein Gemeindezentrum für Muslime.


In der Halfengasse und in der Nesselrodestraße befinden sich Gemeinschaftsgrundschulen. Das Erich-Kästner Gymnasium ist in der Castroper Straße zu finden.


Seit 2009 gibt es in diesem Stadtteil eine neue Wohnsiedlung, mit 383 Wohnungen. Dazu gehören Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen sowie Mietwohnungen, die mit Erdwärme versorgt werden. Damit ist es das größte Wohnungsbauprojekt im gesamten Bundesgebiet, das sich mit dem Thema Erdwärme befasst. Mehrere Löcher, mit einer Tiefe von 100 Meter, wurden auf dem alten Industriegelände gebohrt um die Wärmepumpen speisen zu können.


Eine weitere Wohnsiedlung befindet sich in der Königsberger Straße. Sie stammt aus den 1950iger Jahren und wurde für die Mitarbeiter der Ford-Werke errichtet. Inzwischen sind die dreigeschossigen Häuser stark renovierungsbedürftig. Mittlerweile hat man mit umfangreichen Sanierungsarbeiten begonnen und stattet die Häuser mit Solaranlagen aus.


Der Karneval ist auch in Niehl ein wichtiger Brauch. Jedes Jahr findet die Proklamation von den Niehler Tollitäten, ein Sonntagszug und der Straßenkarneval im Viertel Alt-Niehl statt. Um all diese Ereignisse kümmert sich die Interessengemeinschaft Niehler Karneval e.V..




Sehenswürdigkeiten in Niehl


Die Alt St. Katharina Kirche


Die sehenswerte Kirche wurde im Jahr 1260 geweiht. Ihr romanischer Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist damit das älteste Bauwerk im gesamten Stadtteil. Die Bewohner nennen ihre Kirche liebevoll „Niehler Dömchen“. Die erste Erwähnung der „Capella“ lässt sich auf eine Urkunde aus dem Jahr 1236 zurückführen. Das Gotteshaus, in Form einer dreischiffigen Basilika, baute man mehrmals um. Im 13. Jahrhundert riss man das Seitenschiff im Süden ab und ersetzte es durch ein größeres Mittelschiff im gotischen Stil. Im 14. Jahrhundert wurde das Mittelschiff mit Chor noch eingewölbt. 1894 errichtete man das Seitenschiff im Norden auf den Fundamenten des vorherigen Schiffes neu. Da sich das Bauwerk in einem hochwassergefährdeten Gebiet befindet, musste man 1747 einen Eingangsbrecher mit einer Mauer errichten. Beschützt wird sie durch die Statue von Johann von Nepomuk. Da in der Kirche auch heute noch Gottesdienste stattfinden, ist eine Besichtigung nur mit vorheriger Anmeldung möglich.


Die neue St. Katharina Kirche


Da die Bevölkerung Ende des 19. Jahrhunderts stark anwuchs, musste man eine neue Kirche errichten. Daraufhin entstand von 1892 bis 1894 die St. Katharina Kirche. Die Pläne für dieses Gebäude stammten von Theodor Kremers. Das Gotteshaus besteht aus einem Westturm, einem Querhaus, einer halbrunden Apsis und einem dreischiffigen Langhaus. Der Taufstein, in Form eines Achtecks, stammt aus dem 14. Jahrhundert und war schon Bestandteil der alten Kirche. Während des Zweiten Weltkrieges zerstörten Bomben das Gotteshaus. 1947 sicherte man die Kirche provisorisch und begann danach mit dem Wiederaufbau. Den Innenraum gestaltete man dabei völlig neu.


Der Rheinuferstrand


Im Sommer kann man den Strand am Rheinufer ausgiebig zum Sonnenbaden und Entspannen nutzen. In den kälteren Jahreszeiten lädt das Ufer zu Spaziergängen ein. Der drei Kilometer lange und sandige Strand zieht sich von der Einfahrt des Hafenbeckens am Molenkopf bis zur Mülheimer Brücke. Auf den Auen-Wiesen fühlen sich vor allem Hunde mit ihren Besitzern sehr wohl.


Sehenswertes Alt-Niehl


Der historische Ortskern befindet sich zwischen der Industriestraße, dem Ufer des Rheins und den Ford-Werken. Circa 2300 der 20.000 Niehler Einwohner lebt in diesem malerischen Viertel. Es wurde 927 das erste Mal urkundlich erwähnt und war zu dieser Zeit noch ein Fischerdorf. Die Häuser und Gassen schlängeln sich von der Mitte des Ortes bis hinunter zum Rhein. In Alt-Niehl sind besonders viele Vereine angesiedelt.


Die Siedlung am Drosselweg


Der Drosselweg aus dem Jahr 1910, ist durch gut erhaltene Villen und liebevoll gestaltete Vorgärten geprägt. Die Siedlung grenzt an den Wald der Rennbahn an. Manche von den alten Villen, mit ihren Fassaden im Jugendstil und ihren Sprossenfenstern, stehen mittlerweile unter Denkmalschutz.


Die Ford-Werke


In der Emdener Straße sind die berühmten Ford-Werke zu finden. 1930 wurde der Grundstein für dieses Werk gelegt. Mittlerweile sind in diesem Betrieb circa 17.300 Menschen beschäftigt. Das Werk produziert vorrangig die beide Ford-Modelle Fiesta und Focus. Der Ford Fiesta wurde bisher über 8 Millionen Mal produziert und konnte vor einiger Zeit seinen 40. Geburtstag feiern.


Der Niehler Hafen


Der Niehler Hafen wurde 1920 angelegt und ist mit seinen 1,3 km2 der größte Hafen in Köln. Und es werden auch nur hier Container mittels Kran verladen. Jedes Jahr schlägt man hier über 500.000 Container mit Fracht um. Für Güterzüge führen Schienen in das Hafengelände. Das Heizkraftwerk Niehl III ist ebenfalls im Hafengelände angesiedelt.


Das alte Glanzstoff-Gelände


In der Neusser Landstraße ist ein Stück der Industriegeschichte von Niehl zu finden. 1925 entstanden auf dem 50 Hektar großen Gelände die Glanzstoff-Werke. Bis zu 2500 Menschen arbeiteten hier. Während des Zweiten Weltkriegs beschäftigte man hier auch Zwangsarbeiter. Zu dieser Zeit ist der Hochbunker, in Form einer Rakete, entstanden. Mittlerweile wird hier nur noch gefeiert. Seit dem Jahr 2003 ist das Gelände eine Location für Partys und Konzerte. Im damaligen Verwaltungsgebäude leben derzeit 150 Flüchtlinge.


Der Busbahnhof der KVB Busse


Circa 180.000 Fahrgäste nutzen täglich die Busse der KVB. 1956 wurde der Betriebshof Nord eröffnet. Von hier starten die Busse täglich auf ihre Touren. Mittlerweile verfügt das Unternehmen auch über die ersten Elektro-Busse.


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