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Auf nach Köln-Lövenich

Früher viel Landwirtschaft!

Am westlichen Stadtrand, im Bezirk Lindenthal, ist der Stadtteil Lövenich zu finden. Das Viertel ist knapp 4 km2 groß und grenzt im Norden an Widdersdorf. Im Osten bildet die Autobahn 1 und Müngersdorf die Grenze. In südlicher Richtung befindet sich die Eisenbahnstrecke Köln-Aachen. Der Randkanal von Köln verläuft im Norden und Westen von Weiden. Ende 2015 lebten knapp 9000 Menschen in diesem Stadtteil.


Lövenich


Die Geschichte von Lövenich

Das Viertel erhielt seinen Namen von einem keltischen Landgut, welches den Namen „Luviniacum“ trug. Die erstmalige Erwähnung dieses Namens erfolgte im Jahr 1028. In der Zeit des Mittelalters war Lövenich sehr landwirtschaftlich geprägt und gehörte dem Machtbereich des Kölner Erzbischofs und dem Johanniter-Orden an. Es gehörte zum kurkölnischen Amt Königsdorf. 1794 marschierten Revolutionstruppen aus Frankreich in den Ort ein. Es folgten um 1800 Verwaltungsneuordnungen durch Napoleon, die zu einem Zusammenschluss der Orte Lövenich, Junkersdorf, Weiden Großkönigsdorf, Kleinkönigsdorf und Üsdorf führten. Aus all diesen Ortschaften entstand die Mairie de Levenich. Lövenich gehörte ab 1815 zu Preußen und schon ein Jahr später zum Landkreis Köln und bildete damit die Bürgermeisterei Lövenich. 1928 wandelte man diese Bürgermeisterei in Amt Lövenich um. Im Jahr 1934 wurde die Gemeinde Brauweiler ebenfalls in das Amt eingegliedert. 3 Jahre später erfolgte eine erneute Umbenennung in Amt Weiden. Als man 1951 dieses Amt aufgelöst hat, wurden Lövenich und Brauweiler amtsfreie Gemeinden. Seit der Gebietsreform Anfang 1975, ist das Viertel ein Bestandteil des Stadtbezirks Lindenthal. Die beiden Ortsteile Klein- und Großkönigsdorf, die etwas westlicher liegen, gehören jedoch zur Stadt Frechen und damit dem Rhein-Erft-Kreis an.


Seit 1962 besteht eine Städtepartnerschaft mit dem belgischen Diepenbeek und seit 1967 mit Igny in Frankreich. 1971 schloss man eine weitere Partnerschaft mit Benfleet in England.




Infrastruktur in Lövenich

Lövenich war von 1925 bis 1967 der Sitz einer Landwirtschaftsschule. Heute befindet sich in diesem Stadtteil mit der Johanniter Schule eine Gemeinschafts-Grundschule. Das Viertel ist über die Haltestelle Köln-Lövenich mit der S-Bahnstrecke Köln-Düren angeschlossen. Der Hauptbahnhof Köln ist dadurch in 15 Minuten zu erreichen. Durch die Autobahnanschlussstelle Köln-Lövenich, besteht eine sehr gute Verkehrsanbindung an die Autobahn 1.


Freizeitmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten in Lövenich


Die romanische Pfeilerbasilika Sankt Severin ist ein bekanntes und sehenswertes Bauwerk in diesem Viertel. Bereits im Jahr 1028 wurde die Kirche in einer Urkunde erstmals erwähnt. Man vermutet jedoch, dass diese Urkunde eine Fälschung ist. Kunsthistoriker datierten das Gotteshaus in das 12. Jahrhundert. In der liber valoris wurde sie auch um 1300 erwähnt. Im Jahr 1765 zerstörte ein Brand das Kirchengebäude. Erst knapp 100 Jahre später, im Jahr 1858, restaurierte und erweiterte man das Gotteshaus. Die Seitenschiffe wurden im Zuge der Restaurierung in Richtung Osten verlängert und auch die Apsiden wurden niedergelegt. Das alte gewölbte Chorjoch dieser flachgedeckten und dreischiffigen romanischen Basilika, konzipierte man als Langhausjoch durch einen offenen Dachstuhl. An diesen Dachstuhl fügte man einen neoromanischen Chor mit Chorjoch an. Im Außenbereich wurde parallel dazu ein Großteil des Tuffsteinmauerwerks entfernt und durch eine Backsteinfassade ersetzt. Das ursprüngliche Aussehen der damaligen Zeit ist heute nicht mehr zu erkennen.


Die Aachener Straße, mit ihren alten und historischen Ausfallstraßen, ist eine beliebte Flaniermeile mit einer Vielzahl an Geschäften und Restaurants. In Mertenshof und Odemshof kann man heute noch viele der alten Höfe und historischen Backsteinhäuser sehen.


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