Die Ferienwohnung Köln
Kölsch Wörterbuch
Ferienwohnung Köln

Kölsches Wörterbuch Begriffe einfach erklärt

Dieses „Kölschwörterbuch“ soll sie an die kölsche Sprache und somit auch an ihr Urlaubsziel, Köln, etwas näher heranführen. Es erklärt kurz, knapp und verständlich grundlegende Begriffe, mit denen sie im Urlaub bei Familie, Freunden und anderen Leuten bestimmt punkten werden! Viel Spaß!

Kölsche Wörter am Dom

Kölner Wörter

Und schon gehts es auch schon los! Viel Spaß beim Rätseln und Schmunzeln!

„Pückelche“

Unter einem „Pückelche“ versteht man meist einen Buckel (kölsch= „Puckel“), auch krummen Rücken genannt. Der Buckel befindet sich am Rücken der jeweiligen Person. Es ist quasi so was wie eine Verniedlichung für einen Buckel. Ein „Puckel“ kann auch einen Tragekorb (kölsch= Tragekorb) bezeichnen.

Auch gibt es zwei kölsche Sprichwörter, die sich um den Buckel drehen:

  • „Wä sich aan dem singem Puckel stört, kann im der Puckel eravrötsche.“ = Wer sich an seinem Buckel stört, kann ihm den Buckel runterrutschen.
  • . „Üvver dä ka’mer sich ne Puckel laache. = Über den kann man sich einen Buckel lachen.

„Krömche“

Ein „Krömche“ ist eine Art kleiner Verkaufsstand oder Marktbude auf einem Trödelmarkt. Es werden viele verschiedene Ziergegenstände und Kleinigkeiten so wie auch Krimskrams angeboten. So eine Marktbude ist mit sehr viel Arbeit verbunden (ausräumen und ausbreiten der Gegenstände bei Beginn des Markts, einräumen der Gegenstände bei Ende des Markt). Aber diese Arbeit zahlt sich aus: das Geschäft läuft gut. Das Geld, welches man verdient, kann sich sehen lasse.

„klevve“

Das Wort „klevve“ (= an etwas kleben, an etwas hängen) bezeichnet zum einen Personen, die sehr dreckig sind. (… soll sich waschen, denn wenn man ihn anfasst, bleibt man an ihm kleben, so schmierig und dreckig ist der…) Zum anderen kann das Wort „klevve“ auch eine Person bezeichnen, die sehr lange und ausgiebig mit jemandem redet (quatscht) und der jeweiligen Person aus diesem Grund lästig wird. Eine „Kläävbotz“ zum Beispiel ist eine Person, die lästig wird, weil sie sehr lange sitzen bleibt.

„Abtrett“

Als „Abtrett“ wird die Toilette (auch WC genannt) bezeichnet. Auf einem „Abtrett“, der Toilette, kann man also sein Geschäft erledigen. Auch in Köln gibt es einige öffentlich Toiletten, die sie (z.B. während eines Aufenthalts in der Innenstadt) nutzen können.

„Ädäppel“

Das Wort „Ädäppel“ bezeichnet einen Erdapfel, also eine Kartoffel. Kartoffeln werden vor dem Verzehr erst geschält und dann gekocht, gebraten, etc. Auch können „Ädäppel“ zu Reibekuchen (am bersten mit Apfelmus zu genießen) oder ähnlichem weiterverarbeitet werden.

„Frack“

Ein „Frack“ bezeichnet zum einen ein uns bekanntes, nobles Kleidungsstück: Ein Frack. Zum anderen kann ein „Frack“ aber auch:

  1. eine Tat bezeichnen, die aus Rache getan wurde. (Er hat es aus „Frack“ getan)
  2. meinen, dass man sehr böse auf jemanden ist. (einen „Frack“ auf jemanden haben)
  3. meinen, dass jemand etwas sehr gemein oder gar boshaft tut.(er lügt und betrügt ganz schön „frack“)

„Kall“

Das Wort „Kall“ kann in drei verschiedenen Bedeutungsgebieten genutzt werden:

  1. Regenrinne: Das Wort „Kall“ wird vor allem für Regenrinnen verwendet. Eine Regenrinne ist eine Rinne oder ein Rohr, das Regenwasser auffangen und meist in einen dafür vorgesehenen Behälter führen soll. Diese Rinne kann aus vielen verschiedenen, wasserfesten Materialien bestehen.
  2. Rinne beim Kegeln: Als zweite Möglichkeit kann das kölsche Wort „Kall“ auch beim Kegeln eine Bedeutung haben: Es bezeichnet nämlich jene Rinne, die entlang der Kegelbahn verläuft, um bereits geschmissene Kugeln wieder zurück zum Start zu bringen. Sie besteht in den meisten Fällen aus Holz.
  3. Gespräch: Zu guter letzt kann das Wort „Kall“ auch für das Führen eines Gesprächs zwischen zwei Personen genutzt werden.

„Ledche“

Das sehr oft genutzte, kölsche Wort „Ledche“ bezeichnet ein „Liedchen“, also ein Lied. Viele kölsche Lieder selbst handeln davon, ein „Ledche“ zu singen (z.B. ein Lied von der Band „Bläck Fööss“).

Auch gibt es eine bekannte, kölsche Redensart: „Da kann ich mir ein „Ledche“ von singen.“ =Da habe ich schon Erfahrungen mit gemacht./ Damit habe ich schon Erfahrungen gesammelt.

 

 

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