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Klettenberg

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Wohnen in Köln-Klettenberg

Kommt vom Hofgut Klettenberg!

Köln Klettenberg liegt mit seinen knapp 10.000 Einwohnern im Südwesten von Köln und gehört politisch zum Bezirk Lindenthal. Das Viertel ist knapp 2 km2 groß und grenzt im Osten an Zollstock. In südlicher Richtung ist Hürth-Efferen und in westlicher sowie in nördlicher Richtung ist Sülz zu finden. Klettenberg ist durch viele Einrichtungen, die sie gemeinsam nutzen, zusammen gewachsen. Dazu gehören gemeinsam genutzte Schulen, Kirchen und auch Einkaufsstraßen.


Klettenberg


Die Geschichte von Klettenberg

Der Name Klettenberg wurde von Fronhof abgeleitet, ebenso wie das Viertel Sülz. Im Jahr 1225 wurde erstmals das Hofgut Klettenberg erwähnt. Es gehörte zur Benediktinerabtei St. Pantalaleon, welches 957 gegründet wurde. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Gut abgerissen als in Klettenberg die Bebauung einsetzte. Im 19. Jahrhundert waren in diesem Gebiet vor allem Kies- und Sandgruppen zu finden. Im Westen befand sich der Komarhof, ein weiterer Fronhof, der auch heute noch gut erhalten ist. Der Hof wurde im Jahr 1348 erstmalig als Lehnsgut erwähnt und gehörte zum St. Maria Stift im Kapitol. Zu dieser Zeit gehörte das Hofgut Klettenberg, mit seinen beiden Teichen, zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadtbewohner. Auf einem der beiden Teiche fuhren Kähne. Als die Bauarbeiten im Randgebiet in westlicher Richtung begannen, legte man den Klettenbergpark, nach den Plänen von Fritz Encke, an.


Kurz nachdem das Viertel 1888 eingemeindet wurde, eröffnete man die Vorgebirgsbahn, die den Köln-Bonner Eisenbahnen angehörte. Diese Bahn löste die Pferdebahnlinie in Richtung Sülz und Klettenberg ab. Die Waggons wurden vom „Feurigen Elias“, einer Dampflokomotive, gezogen. Das Cito-Fahrrad-Werk war eine große Firma, die sich im Sülzer Gebiet angesiedelt hatte. Zusammen mit den Allright-Fahrradwerken schloss sich die Firma später zu den Köln-Lindenthaler Metallwerken zusammen. Das ehemalige Firmengelände in der Luxemburger Straße, wurde ab dem Jahr 2007 zu einem Wohngebiet umgebaut. Bis 2006 war hier noch Mercedes-Benz ansässig.


Infrastruktur und Freizeitmöglichkeiten in Klettenberg

An der Kreuzung der Luxemburger Straße und dem Gottesweg, verläuft die Siebengebirgsallee. Etwas weiter, nach einer leichten Kurve, teilt sie sich in die Stenzelbergstraße und führt dort weiter in Richtung Westen. Hinter dem Klettenbergpark mündet sie wieder in die Luxemburger Straße. Unter ihr ist der Duffesbach zu finden. Dieser Bach wurde vom Stadtteil Sülz nach Klettenberg umgeleitet und diente früher zur Bewässerung des kleinen Sees im Park. Die Luxemburger Straße ist die verkehrsreichste Straße im ganzen Viertel. Auch die Stadtbahn verkehrt auf dieser Straße. Weiterhin wird sie als Zubringer zur Autobahn A4 genutzt. Der Klettenberggürtel ist eine vierspurige Verkehrsader, die nach Zollstock führt. Auf dem begrünten Mittelstreifen dieser Straße, findet jeden Mittwoch und Samstag der Wochenmarkt statt.


Klettenberg


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Im Südwesten der Geisbergstraße liegt das Malerviertel. Die Straßen wurden hier nach bekannten Künstlern der bildenden Künste benannt. Der Honnefer Platz wurde nach der gleichnamigen Stadt Bad Honnef benannt und ist mittlerweile zu einem Bolzplatz und einem Spielplatz umgestaltet wurden.


Sehenswürdigkeiten in Klettenberg

Was kann man unternehmen?


Der Klettenbergpark


Der bekannte und beliebte Klettenbergpark ist circa 6 Hektar groß und befindet sich in einer Kiesgrube, in 10 Metern Tiefe. Er ist ein Höhenpark und wurde von 1905 bis 1907 vom Landschaftsarchitekt Fritz Encke angelegt. Am Anfang des 20. Jahrhunderts fand die Vorortbegrünung statt. Mit dieser Maßnahme sollte der Ort Klettenberg, der sich zu dieser Zeit gerade im Bau befand, attraktiver werden. Encke gestaltete bewusst einen Naturgarten, da die Besucher einen Ort vorfinden sollten, in dem sie vielfältige Landschaftselemente und Vegetationen ihrer rheinischen Heimat, in ihren vollen Natürlichkeit, sehen konnten. Zu diesen Elementen gehört der See mit seiner üppigen Ufervegetation, die Heidelandschaft, eine Blumenwiese mit dem kleinen durchfließenden Bach und eine Felsenpartie mit seinem steilen Abhang. Dieser Basaltsteinbruch und auch der Schiefersteinbruch, welcher in einem Hohlweg liegt, sind geologische Besonderheiten im rheinischen Land. Die Anlage wurde unsymmetrisch angelegt. Auch das umfangreiche Rundwegenetz des Parks ist untypisch für die damaligen kleinen und ornamenthaft gestalteten Grünanlagen aus der Gründerzeit.


Klettenberg


Klettenberg


Wenn man vom Wohnviertel zum Park läuft, durchquert man den Rosengarten. Über einen geraden Weg gelangen die Besucher zur Aussichtsterrasse. Geometrisch angelegte Blumenbeete zieren diesen Weg. Auf der Aussichtsterrasse kann man den Blick über den gesamten Park und seinen See genießen. Auch ein Springbrunnen, der im Jahr 2014 erst renoviert wurde, liegt in der Sichtachse. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten wurde die Parkanlage einige Zeit stark vernachlässigt. Im Jahr 2014 und 2015 folgte eine Rodung der abgestorbenen Rosen. Da viele Bürger die Rosen schmerzlich vermissten, erklärten sich drei Bürger aus Klettenberg im Jahr 2015 dazu bereit, im Zuge einer Patenschaft die Pflege der Rosenpflanzen zu übernehmen. Inzwischen haben sich 10-12 Personen dazu bereiterklärt, den Garten wöchentlich zu pflegen. Im Frühling 2015 bekam der Rosengarten sein ursprüngliches Aussehen zurück. Nur in den Rundungen der Laubengänge pflanzten die Paten keine Rosen mehr an, da ihnen dort das Sonnenlicht fehlt um optimal wachsen zu können.






Die Luxemburger Straße


Diese Straße ist knapp 4,1 Kilometer lang und zieht sich vom Barbarossaplatz durch die Neustadt-Süd und Sülz bis nach Klettenberg. Ihren Namen erhielt sie vom gleichnamigen Tor. Entlang dieser Straße gibt es einige sehenswerte Gebäude, die noch aus der Vorkriegszeit stammen. Im Süden des Südbahnhofs ist das naturwissenschaftliche Institut der Uni Köln zu finden. Es befindet sich inmitten des Inneren Grüngürtels. Das Haus Nummer 34 ist eines der bekanntesten Wohngebäude aus der Gründerzeit. Es wurde 1886 errichtet. Nach der Zerstörung im Krieg, waren nur noch einzelne Teile der Fassade erhalten. Bei dem Wiederaufbau hat man diese Fragmente in die neue Fassade integriert. Ein weiteres bekanntes Gebäude, ist das Justizzentrum von Köln. Es ist 105 m hoch und der heutige Sitz des Amts- und Landgericht der Stadt Köln. Auch die Staatsanwaltschaft hat ihre Büros in diesem Zentrum. 1700 Angestellte verteilen sich im Inneren auf einer Fläche von circa 64.000 m2.


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Das Wasserschloss Weißhaus ist das älteste Gebäude in der Luxemburger Straße. 1669 wurde es zu einer Sommerresidenz ausgebaut und bis zum Jahr 1953 mehrmalig wiederaufgebaut. Im November 1953 eröffnete man im Inneren das Kino „Theater am Weißhaus“ mit 721 Sitzplätzen. Mit seinen marmorverkleideten Wänden zählt es zu den großen Kinos außerhalb der Kölner Innenstadt. Seit 1959 finden nur noch 388 Zuschauer darin Platz.


Der Brunosaal


Der Brunosaal ist ein Veranstaltungsraum der katholischen Pfarrkirche Sankt Bruno. Er bietet Platz für 400 Besucher und verfügt über eine große Bühne, auf der das ganze Jahr verschiedene Veranstaltungen stattfinden.


Der Wochenmarkt


Jeden Mittwoch und jeden Samstag findet am Klettenberggürtel der Wochenmarkt statt. Viele verschiedene Händler bieten Blumen, Kleidung, Fisch-, Fleisch- und Backwaren an. Auch Feinkosthändler verkaufen ihre Antipasti- oder Käsespezialitäten. Die Obst- und Gemüsebauern aus der Region sind ebenfalls vertreten und bieten ihre Produkte zum Verkauf an.


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