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Willkommen in Holweide

Entstanden aus „Holler Weidt“ und „An der hohlen Weide“!

Der Stadtteil Holweide befindet sich rechts des Rheins und gehört zum Stadtbezirk Mülheim. Mit seinen 4,1 km2 grenzt es im Osten an das Viertel Dellbrück und im Süden an Merheim an. Die Grenze im Westen wird durch Buchheim und Mülheim und die nördliche Grenze durch Höhenhaus gebildet. Über 21.000 Bewohner haben sich in Holweide niedergelassen.


Holweide


Die Geschichte von Holweide

Der Name des Stadtteils entstand vor vielen Jahren, als man die „Holler Weidt“ und „An der hohlen Weide“ zusammen gezogen hat. 1910 führte man den Name Holweide schließlich ein. Es gehörten die Orte Scheinheim, Schnellweide, Wichheim und Holweide an der Bergisch-Gladbacher-Straße dazu. Bis zur Eingemeindung im Jahr 1914, gehörte der Stadtteil zur Bürgermeisterei Merheim.


Bereits im Jahr 1222 wurde der alte Rittersitz, die Burg Iddelsfeld, erstmalig urkundlich erwähnt. Heute besteht die Burg noch aus einer Mühle und einem Hofgut. Auch einige Überreste der Burg Isenburg, aus dem 17. Bis 19. Jahrhundert, sind noch vorhanden. Von der Wasserburg „Haus Schlagbaum“, aus dem 16. Jahrhundert, konnten nur noch wenige Bauteile erhalten werden. In den Straßen „In der Hütte“ und „Schweinheimer Straße“, im alten Ortskern von Schweinheim, kann man heute noch einige historische Gebäude sehen. Eine schwere Pest im Jahr 1666 sorgte in Wich- und Schweinheim dafür, dass es nur sieben Überlebende gegeben hat.


1906 schloss man den Ort Holweide an die Vorortbahn an, die von Köln bis nach Bergisch Gladbach fuhr. 1912 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Anfangs engagierten sich nur 36 Freiwillige für die Feuerwehr-Arbeit. 2007 waren 21 Männer und Frauen aktive Mitglieder und es gibt eine eigene Jugendfeuerwehr. Von 1995 bis 1997 errichtete man ein neues Feuerwehrhaus.


In der typischen Klinkerbauweise errichtete man 1926/1927 die St. Mariä Himmelfahrt Pfarrkirche. 2001/2002 musste sie generalsaniert werden. Die katholische Gemeinde St. Mariä Himmelfahrt und Sankt Anno legte man 2004 zur Gemeinde Holweide zusammen. Bis in die 1970iger Jahre konnten die Gottesdienstbesucher in der St. Mariä Himmelfahrt Kirche eine 2 Meter hohe Marienstatue bestaunen. Sie wurde während den Gottesdiensten und an bestimmten Feiertagen nach oben gezogen um die „Himmelfahrt“ der heiligen Maria symbolisch darzustellen. Im Rahmen einer Privatinitiative wurde die S-Bahn-Haltestelle Holweide an der S-Bahn-Strecke von Düsseldorf, Köln bis nach Bergisch Gladbach errichtet. Auf dem ehemaligen Kirmes- und Festplatz an Musäusstraße baute man 1995 große Wohnblocks, wodurch die Handwerker- und Leistungsschau sowie die Kirmes nicht mehr stattfinden konnte. Der Förderverein von Holweide sorgte dafür, dass ein neuer zentraler Marktplatz errichtet wurde.


Durch zwei neue Wohngebiete wuchs die Anzahl der Bewohner seit 1997 um circa 2000 an. Die Bevölkerung leidet jedoch unter dem starkem Verkehrsfluss durch die Bundesstraße, die durch den Ort führt. Bevor die Neubaugebiete errichtet wurden, gab es eine Trasse zur Anbindung an die Autobahn 4. Durch das Wohngebiet ist diese Anbindung jetzt jedoch nicht mehr vorhanden.


Kultur und Bildung in Holweide

Holweide verfügt über drei Grundschulen sowie einer Sonderschule und einer Gesamtschule. Über 3000 Schüler besuchen diese Schulen. In 11 Kindergärten finden 785 Kinder Platz. Für die musikalisch interessierte Bevölkerung ist eine Musikschule vorhanden. 1989 wurde in Köln das Cassiopeia Theater gegründet. Bevor es 2008 nach Holweide zog, befand es sich in der Kölner Altstadt. Die Neueröffnung erfolgte im September 2009. Dieses Theater ist für sein zeitgenössisches Autoren- und Figurentheater bekannt.


Kirchen

Nach den Plänen von Stephan Mattar, entstand von 1926 bis 1927 die katholische St. Mariä Himmelfahrt Kirche. Sie war das nachfolgende Kirchengebäude der vorherigen Notkirche aus dem 19. Jahrhundert. Das Gotteshaus ist eine dreischiffige Basilika, deren Fassaden mit Klinkerverkleidung und Werksteinschmuck verziert sind. Außerdem verfügt das Gebäude über ein Querhaus, einen zweistöckigen Vorbau und einen Turm. Der Baustil lässt sich in den späten Historismus einordnen. Doch auch einige expressionistische Formen wurden in das Kirchengebäude eingearbeitet.


Theo Scholten entwarf die katholische St. Anno Kirche. Sie entstand 1974 bis 1975 und wurde im Jahr 2007 zu altersgerechten Wohnungen umgebaut und erweitert. Heute ist sie eine katholische Kapelle mit einem Seniorenzentrum.


Weiterhin gibt es in Holweide noch die evangelische Versöhnungskirche, die sich in der Buschfeldstraße befindet. In der Johann-Bensberg- Straße ist die Evangelische-Freie-Gemeinde zu finden. Auch im Krankenhaus Holweide und auf dem Friedhof gibt es eine kleine Kapelle.


Sehenswürdigkeiten in Holweide

Die Märchensiedlung


Zwischen 1922 und 1929 fand rechts des Rheins die Stadterweiterung statt. Im Rahmen dieser Maßnahme entstand die Märchensiedlung. Der eine Teil der Siedlung liegt auf der Holweider Seite, der andere Teil befindet sich in Dellbrück. Manfred Faber und Wilhelm Riphahn planten diese Siedlung und ließen 181 Einfamilienhäuser errichten. Die Häuser entstanden auf den alten Ländereien des Rittergutes Iddelsfeld aus dem Mittelalter. Interessenten konnten die Häuser in Form eines Mietkaufes erwerben. Mit dieser Siedlung wollte man die Wohnform der britischen Gartenstadt aufgreifen. Arbeiterfamilien sollten ausreichend Wohnraum erhalten sowie einen Garten um Gemüse anbauen und kleine Tiere halten zu können. Fast alle Häuser der Siedlung stehen unter Denkmalschutz.


Die alte Kornmühle


Entlang des Strunder Baches soll es früher bis zu 35 Mühlen gegeben habe. Nur wenige dieser Mühlen sind heute noch erhalten. Am Gut Iddelsfeld ist die alte Kornmühle zu finden. Zu sehen ist das alte Gebäude nur von der Neufelder Straße aus. Mit ihrem nostalgischen Erscheinungsbild ist sie ein beliebtes Fotomotiv.


Der Drei-Kaiser-Saal


In der Schweinheimer Straße befindet sich der Drei-Kaiser-Saal. Dieses auffällige Gebäude wurde um 1888 errichtet und war ein alter Festsaal. Heute ist in den Räumlichkeiten eine Tanzschule angesiedelt und bietet viele verschiedene Kurse an.


Die Cassiopeia-Bühne


Im Jahr 2008 zog das Theater aus der Kölner Innenstadt nach Holweide. Das Autorentheater ist vor allem für seine zeitgenössischen Figuren bekannt. Früher war an dieser Stelle ein Jeans-Werksverkauf angesiedelt. Das Theater bietet jährlich zwischen 200 und 230 Veranstaltungen und Aufführungen an. Das Team tourt durch Köln und viele andere Städte. Seit 1989 sind Claudia Hann und dem Regisseur Udo Mierke die Leitung dieses Theaters.


Das alte Wegekreuz


In der Nähe der Auffahrt zum Hofgut Iddelsfeld, steht ein steinernes Wegekreuz. Dieses Kreuz hat eine große Bedeutung für das Viertel. Zum Gedenken an die große Pest-Epidemie im Jahr 1666 veranstaltete man jedes Jahr die Elias-Prozession. Das Wegekreuz war bei dieser Prozession immer der Drehpunkt. Fast alle Einwohner von Wichheim und Schweinheim fielen dieser Pest zum Opfer. Die St. Gereon Kirche in Merheim war immer der Start- und gleichzeitig Zielpunkt dieser Gedenkfeier. Mittlerweile veranstaltet man die Prozession in Holweide, als eine ökumenische Feier der Kirchen.


Die Baumwollbleicherei


Früher gab es in dem Gebiet von Holweide viele Mühlen. Aus einer von ihr ist die Baumwollbleicherei entstanden. Das alte Industriegebäude befindet sich am Ende der Schweinheimer Straße. Heute stehen die Gebäude der Schweinheimer Mühle unter Denkmalschutz. Für die Zukunft stellt man sich hier einen Kindergarten und Wohnungen vor. Man legt hierbei jedoch sehr viel Wert darauf, dass so viel alte Bausubstanz wie möglich erhalten bleibt.


Die Fachwerkhäuser von Holweide


Besonders sehenswert sind die vielen alten Fachwerkhäuser in Holweide. Sie sind die Überreste der ländlichen Vergangenheit dieser Gegend. Einige dieser Gebäude sind mittlerweile denkmalgeschützt.


Die drei Wasserburgen


Drei von den vier Wasserburgen befinden sich in Holweide. Dazu gehört das Gut Iddelsfeld, die Isenburg und das Gut Schlagbaum. Iddelsfeld ist im Osten von Holweide, die Isenburg im Zentrum und Schlagbaum an der Stadtteilgrenze von Buchheim zu finden. Gut Schlagbau befindet sich war nicht direkt an einem Bach, doch es gab wohl früher eine Stichverbindung zu der Strunde, um Wassergräben zu füllen. Das Gut wurde außerdem als Zollstation genutzt, um Wegezoll einzutreiben. Mittlerweile sind alle Wasserburgen in Privatbesitz und werden als Wohnhaus genutzt.


Das Kreuzwasser


In unmittelbarer Nähe der Autobahn A3, ist das Kreuzwasser zu finden. Es ist ein Beweis, dass der Strunder Bach künstlich geschaffen wurde. Zwischen der Gesamtschule von Holweide und dem Schlagbaumweg ist diese Kreuzung des Strunder Baches und des Faulbaches zu finden. Hier führt eine Brücke über den Faulbach und der Strunder Bach fließt auf der Brücke über den Faulbach hinweg. Dieses Bauwerk nennt man Kreuzwasser.


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