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Altstadt Nord

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Die Altstadt Nord

Hier ist Geschichte!

Mit seinen 18.000 Einwohnern, erstreckt sich die Altstadt-Nord auf einer Fläche von 2456 km2 und liegt in der nördlichen Innenstadt von Köln. Zusammen, mit der Altstadt-Süd, bilden diese beiden Viertel die Stadtmitte. Das Viertel schlingt sich ehrfürchtig um das Kölner Wahrzeichen, dem Dom. Das mittelalterliche Zentrum wird von den Kölner Ringen halbkreisförmig umschlossen und von der Neustadt getrennt. Der Rhein bildet die Grenze zum Stadtteil Deutz. Die Ost-West-Achse, die aus der Cäcilienstraße, dem Neumarkt und der Hahnenstraße gebildet wird, trennt die beiden Altstadtteile voneinander.


Altstadt Nord


Die Geschichte der nördlichen Altstadt

Die Altstadt-Nord existierte bereits vor dem Jahr 50 nach Christus. Zu dieser Zeit wurde Köln zur Colonia Claudia Ara Agrippinensium ernannt. Daher wird dieses Viertel auch immer wieder als Keimzelle der Stadt betrachtet. 1838 wurde im Norden des Stadtviertels das Gefängnis mit dem Namen „Klingelpütz„ errichtet. Hier befand sich während der NS-Zeit eine zentrale Hinrichtungsstätte. Geschätzte 1000 Menschen, die vom Reichsgericht und dem Volksgerichtshof verurteilt wurden, verloren hier ihr Leben unter dem Fallbeil. Erst als die neue JVA in Ossendorf gebaut wurde, sprengte man das 130 Jahre alte Gebäude. Aus dem Schutt entstand ein Hügel, auf dem sich heute der Klingelpützpark befindet. Ein weiterer, grausamer Schauplatz in der NS-Zeit, war die Gestapo-Zentrale im EL-DE-Haus am Appellhofplatz. Heute befindet sich dort, seit 1988, das NS_Dokumentationszentrum der Stadt. Direkt gegenüber ist das Justizgebäude am Appellhofplatz zu finden. 1893 wurde es als Ersatzbau für den Rheinischen Appellationsgerichtshof errichtet. Heute ist es das älteste und traditionellste Gerichtsgebäude in Köln. Im Appellhof hat mittlerweile das Verwaltungsgericht und das Finanzgericht seinen Sitz.


El De Haus  El De Haus


El De Haus  El De Haus


Die Infrastruktur und die Wirtschaft in der Altstadt-Nord

Der Kölner Hauptbahnhof zählt zu den wichtigsten Bahnhöfen in Deutschland und ist gleichzeitig ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt des Schienenverkehrs. Einige Stadtbahn- und U-Bahn-Linien führen durch das Viertel. 1974 bauten die Kölner eine sechsspurige Schnellstraße, die damals wie heute als Nord-Süd-Verbindung dient. Die Kölner Ringe sind ebenfalls wichtige Verkehrsrouten durch die Stadt.




Die Hohe Straße und die Schildergasse, in der nördlichen Altstadt, sind die bekanntesten und wichtigsten Einkaufsmeilen in Köln. Die Hohe Straße zieht sich über 680 m als Fußgängerzone vom Wallrafplatz bis zur Sternengasse. Dort mündet sie in die Hohe Pforte. Circa 300 m vor dem Ende der Hohen Straße, zweigt die Schildergasse ab. Diese führt bis zum Neumarkt und ist ebenfalls eine Fußgängerzone.


Wichtige Sehenswürdigkeiten


Und hier sind die Highlights im Veedel!


Der Kölner Dom


Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt und liegt inmitten der Altstadt-Nord. Seit 1996 gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der 157,38 m hohe Dom ist das zweithöchste Gotteshaus in Europa und das dritthöchste der Welt. Von 1880 bis 1884 war der Kölner Dom sogar kurze Zeit das höchste Gebäude weltweit. Das Kirchengebäude im gotischen Baustil, befindet sich etwa 250 m vom Rhein entfernt, unweit des Hauptbahnhofs, der Hohenzollernbrücke, des Ludwig Museum und dem Römisch-Germanischen Museum. Da der Dom auf einem Hügel erbaut wurde, dem sogenannten Domhügel, steht das Gebäude knapp 17 m über dem Rhein. Bereits im 13. Jahrhundert begann man mit seinem Bau. Doch erst im 19. Jahrhundert wurde der Dom, nach einem langen Baustopp, fertiggestellt. Mittlerweile ist er die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in ganz Deutschland und zählt täglich 20.000 bis 30.000 Besucher.









Das Römisch-Germanische Museum


Am Roncalliplatz ist das Römisch-Germanische Museum zu finden. Bereits im Jahr 1946 öffnete das zentral gelegene Museum seine Tore. Es bietet einen Blick auf die archäologischen Erbe von Köln, beginnend bei der Urgeschichte bis hin zum frühen Mittelalter. Am bekanntesten sind die römischen Mosaike. Sie zeigen verschiedenen Szenen aus der Welt von Dionysos. Auch das rekonstruierte Grab vom Legionär Poblicius, kann man in diesem Museum bestaunen. Ein weiterer Höhepunkt, ist die größte Sammlung von römischen Gläsern und eine beeindruckende Kollektion von Schmuck aus der römischen und frühmittelalterlichen Zeit.


Die Kölner Oper


Die Kölner Oper genießt unter den Kunst- und Kulturfreunden einen sehr guten Ruf. Seit vielen Jahrzehnten stehen auf der Bühne der Oper erstklassige Sänger, Sängerinnen und Dirigenten. Im Jahr 2012 erhielt das Opernhaus den Titel „Opernhaus des Jahres„. Das Gürzenich-Orchester ist in der Kölner Oper beheimatet. Weiterhin ist es weltweit das einzige Opernhaus, das regelmäßig Kinderopern aufführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg war dieses Gebäude der erste moderne Neubau in der Musikbranche. Derzeit wird die Oper generalsaniert. Bis zum Jahr 2022 soll die Restaurierung abgeschlossen sein. Bis dahin werden die Veranstaltungen an Ausweichspielstätten aufgeführt.


Das Museum Ludwig


In diesem Museum können die Besucher die Kunst der Moderne, seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, bestaunen. Die Ausstellung wird permanent durch neue Käufe erweitert. Die Gründung dieses Museums hat die Stadt Köln dem Politiker und Anwalt Josef Haubrich zu verdanken. Er rettete während der Zeit des Nationalsozialismus viele Kunstwerke aus der expressionistischen Zeit. Im Jahr 1976 kamen weitere 350 Kunstwerke von dem Kunstsammlerpaar Irene Monheim und Peter Ludwig hinzu. Mit diesem Zuwachs war die Gründung des Museums abgeschlossen. Die Besucher können in den Räumen des Museums verschiedene Werke aus dem deutschen Expressionismus, der russischen Avantgarde, aus der Zeit des Surrealismus, der Picasso-Sammlung, der Pop-Art-Zeit, der Gegenwartskunst der 70er Jahre sowie verschiedene Handzeichnungen, Graphiken, Fotografien und Videos bestaunen.




Das Kölner Rathaus


Das Rathaus der Stadt befindet sich in der Altstadt-Nord und besteht aus zwei Teilen. Auf der einen Seite aus dem Historischen Rathaus und direkt gegenüber aus dem Spanischen Bau. Erstmals wurde das Gebäude zwischen 1135 und 1152 urkundlich erwähnt. 130 Steinstatuen sind auf den drei vierkantigen, spätgotischen Türmen und den zwei achteckigen Obergeschossen zu finden. Jede Stunde können die Besucher den „Platzjabbeck” sehen. Diese Fratze aus Holz reißt zu jeder vollen Stunde sein Maul auf und streckt die Zunge heraus. Mehrmals am Tag erklingt das Glockenspiel und spielt die Melodien von Bläck Föös, Jupp Schmitz oder anderen bekannten Kölner Musikern.


Das Zeughaus


Im Zeughaus ist das Stadtmuseum untergebracht. Hier erhält man einen Einblick in die Stadtgeschichte, vom Mittelalter bis in die heutige Zeit. Die Themen umfassen typische Kölner Bereiche, wie den Karneval, das Hännesche-Theater oder die politische Geschichte von Köln. Auf dem Dach kann man sich das Flügelauto des Künstlers Schult anschauen.


Die historischen Bürgerhäuser und Kirchen


Die sehenswerten Kirchen und historischen Bürgerhäuser prägen das Stadtbild der nördlichen Altstadt. Der Großteil dieser Bauten wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend aufwendig wieder aufgebaut. Heute gehören sie zu den bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt.


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